1. ÖM Staatsmeisterschaft im 100km-Lauf in Steyr

14. Juni 2008

 

Günter Dieplinger: 9:26:00,42 - 16. Platz ÖM
Alois Goldberger: 10:38:32,80 - 22. Platz ÖM

 

Es ist Samstag, und wir verlassen um 5.30 Uhr unser Quartier in Steyr. Nach dem Frühstück bauen wir unser Verpflegestation auf. Kurz vor 7.00 Uhr begeben
sich Günter und Alois zum Start. Pünktlich um 7.00 Uhr erfolgt der Startschuss zur 1. ÖM über 100 km. 68 Runden sind von den 59 Einzelstarten und mehreren Staffeln zu bewältigen. Günter und Alois laufen von Beginn an schneller als sie sich in ihrer Marschroute festgelegt hatten. Günter wollte die 100 km in
9 Stunden laufen. Nach den konstanten Runden die Günter von Anfang an lief, konnte man davon ausgehen, dass ein Endergebnis von etwa 8:30h erreichbar wäre. Nach etwa 3 Stunden kommt Günter mit schmerzverzehrten Gesicht zu mir an den Verpflegungsstand. Er konnte sein Knie nicht mehr abbiegen und der Schmerz reichte von der Hüfte bis in seinen kleinen Zeh. Eigentlich wollte er schon aufgeben und das gibt es bei Günter so gut wie nie. Von unseren Freunden aus Salzburg liehen wir uns eine Salbe aus, die sollte ihn wieder auf Vordermann bringen. Scheinbar war die Verletzung aber zu groß und die Salbe linderte seinen Schmerz nur ein wenig.
Trotz großer Schmerzen versuchte es Günter noch einmal das Rennen weiterzulaufen. Irgendwie kam Günter mit einem lachenden Gesicht und einem
schmerzenden Knie nach 9:26:00,42 Stunden ins Ziel. Ein hart erkämpfter Erfolg der am Ende Platz 16 in der  österreichischen Meisterschaft bedeutete.

 

Für Alois lief es von Anfang an sehr gut. Ich versuchte ihn etwas zu bremsen, denn seine Rundenzeiten waren sehr schnell. Obwohl er sein Tempo etwas reduzierte, lagen die Zeiten weit unter seiner Marschroute. Alois, der sein Ziel auf 12 Stunden ausgerichtet hatte, kam mit 10:38:32,80 Stunden ins Ziel. Somit erreichte Alois den 22. Platz in der österreichischen Meisterschaft. Völlig fertig und sichtlich erleichtert und sehr stolz über die erbrachten Leistungen fuhren wir nach der Siegerehrung nach Hause.


Nur eines sei gesagt: "Ein 100 km Lauf ist kein Einkaufsbummel, ihr ward super Jungs!"

 

Mit freundlichen Grüßen - Betreuer Andreas Bischof