12-Stunden Lauf für die Kinderkrebshilfe
in der Vogau/Steiermark

17. Mai 2008

 

Günter Dieplinger: 119 km - 2. Platz (M35)
Alois Goldberger: 97,8 km - 5. Platz (M35)

 

Am Freitag dem 16. Mai am Nachmittag machten sich Alois und ich auf in die Vogau in der Steiermark, nahe der slowenischen Grenze. Zuerst bezogen wir
unser Quatier und dann gings gleich zur Startnummernausgabe und Nudelparty.

Dort angekommen trafen wir wir gleich unsere Wiener Freunde und später gesellten sich auch noch Dietmar und Evi dazu. Es wurde gemütlich und Alois und ich verließen nicht gerne die allzu lustige Runde aber der Lauf ging vor.

 

Ein herzlicher Dank geht auch an Johann Schmolz, den Obmann des CLR Sauwald, der extra alleine in der Nacht angereist kam um uns 12 Stunden lang
zu betreuen. Um 8 Uhr morgens gings los. Mit ca. 100 Einzelläufern und vielen Laufstaffeln sowie auch 6-Stundenläufern waren gut 700 Läufer am Start. Für uns lief es ganz gut. Wir liefen die Rundenzeiten die wir uns vorgenommen hatten. Bis zur 8 Stunde und schon über 80 gelaufenen Kilometern, machten sich plötzlich starke Krämpfe in den Beinen bemerkbar. Ich hatte Glück, denn ein
Freund von Dietmar Mücke, Werner aus Leoben ist Physiotherapeut und dieser erklärte sich gleich bereit  mich an Ort und Stelle zu massieren.
Nach gut 20 Minuten Massage konnte ich den Lauf zu Ende bringen.
Wenige Minuten später ereilte Alois das selbe Schicksal und er wurde ebenfalls von Werner geknetet. Auch Alois konnte dann wieder seine Runden drehen.

Der Höhepunkt des Laufes war eigentlich die letzte viertel Stunde. Es standen alle am Streckenrand, jeder applaudierten, man klatschte sich ab und es
wurde einem auch zugejubelt. Viele der Zuseher machten auch "die Welle". Es war so eine tolle Stimmung am Streckenrad das man eine Gänsehaut bekam.

 

Nach 12 Stunden war es vorbei. Alois erreichte dabei 98 km und ich 119 km. Das waren der 5. und der 2. Rang in unserer Altersklasse. Bei der Siegerehrung die um 21.30 Uhr statt fand und bis 0.30 Uhr gedauert hatte, herrschte ein tolle Stimmung. Jeder Läufer wurde geehrt und es wurde auch an ein Mitglied des Veranstalterteams gedacht, die im Frühjahr unerwartet verstorben ist, sowie auch an die krebskranken Kinder. Es war auch eine sehr emotionale Siegerehrung die von einer Band und einem blinden Panflötenspieler
umrahmt wurde. Nach der Siegerehrung ging es dann zum gemütlichen Teil über, den wir uns ja alle verdient hatten und so etwas kann auch Stunden
dauern. Alles in allem eine der schönsten Veranstaltungen die wir bis jetzt besucht hatten.

 

Mehr zu diesem Ereignis unter: www.12stundenlauf.at