Lauf für ein Leben in Eiselfing am 27u.28.04.2012

Zum fünften Mal in Folge nahm ich am Lauf für ein Leben in Eiselfing teil.

Auch diesmal drehte ich mit meinem Freund und fleißigsten Spendensammler Jürgen Forster meine Runden. Er erlief wieder eine tolle Summe. Es werden wieder an die 56 000 Euro sein. Am Ende dieser Benefizveranstaltung hatte ich dann 126 Kilometer, das entspricht 3 Marathondistanzen zurückgelegt. Ich lief dabei Freitag Vormittag 40 Kilometer, Freitag Abends dann 60 Kilometer und als Draufgabe am Samstag nochmals 26 Kilometer.

Die Stars des Laufes waren aber wieder die Eiselfinger Schüler beim Lauf für ein Leben zugunsten des Projekts "Land für Indios in Ecuador" mit den erzielten Leistungen. Viele liefen innerhalb der gesetzten 28 Stunden, so oft es ihnen möglich war, und zeigten erneut einen riesigen Ehrgeiz, alte Leistungen zu verbessern.

Nicht nur die beachtlichen Laufergebnisse sind wichtig: Wenn demnächst alle Sponsorengelder beisammen sind, werden sie ohne Abzug an Misereor weitergeleitet. Sie fließen nicht in den allgemeinen Spendentopf, sondern werden speziell für überlebenswichtige Aufforstungsprojekte in den steilen Tälern der Anden (in 3000 m bis 4000 m Höhe) eingesetzt. Dort festigen die Hecken und Bauminseln den Boden, verbessern den Wasserhaushalt und die Fruchtbarkeit der Felder, beschatten die Erde und schützen die Dörfer und Hütten vor Muren, Schlamm- und Gerölllawinen. Misereor begleitet mit einheimischen Fachleuten und Wissenschaftlern (auch von der TU München) die Aufforstung. Die Maßnahmen verbessern nicht nur das Klima in Ecuador, sondern das gesamte Weltklima, was sogar uns Europäern zu Gute kommt.

Es hat wieder riesigen spaß gemacht bei diesem Lauf teilzunehmen und werde auch nächstes Jahr wieder mit laufen