24 Stundenlauf München am 8.05.2013

Am 8.Mai ging es auf nach München zum 24 Stundenlauf. Auf dem Weg nach München machte ich noch einen Zwischenstop in Bad Endorf um meinen Freund Andre Lange aufzunehmen. Auch er startete beim 24 Stundenlauf.

Der Start war um 20 Uhr im Olympiapark. Ich war schon gespannt wie es war am Abend zu starten und dann bis am nächsten Tag abends zu laufen.

Pünktlich um 20 Uhr erfolgte der Start. Eine Runde hatte gut 2,5 Kilometer und 15 Höhenmeter. Es war eine schöne Runde im Olympiapark. Sie führte um einen See und vorbei an der BMW Welt.

Es waren noch sehr warme Temperaturen am Abend.

Bei mir ging es ganz gut voran. Drehte Runde um Runde. Nach 3 Stunden hatte ich einen mentalen Durchhänger der aber nach einer Stunde wieder verflogen war.

Es war ziemlich einsam in der Nacht zu laufen. Ein paar jugendliche Nachtschwärmer waren an der Strecke und feuerten die Läufer an. Um 3 Uhr früh legte ich eine kleine Schlafpause von einer ¾ Stunde ein. Die musste sein aber ab da ging es mir immer besser.

Lag immer unter den Top 10.

Leider nur bis ca. 8 Uhr. Da meldete sich überraschend Magen der nach Entleerung schrie. Es war dann auch so und ich beschloss daher eine Pause einzulegen.

Ich versuchte nach einer Pause wieder durchzustarten aber mein Magen zog sich bei jeder kleinen Anstrengung wieder zusammen also beschloss ich den Lauf als Zuseher zu genießen so gut es ging.

Was war schuld. Meiner Meinung nach hatte ich zu wenig essbares zu mir genommen.

Ich hatte vor etwas zu essen aber es war außer Bananen und Apfelstücke nichts da.

Ja, es wäre etwas da gewesen aber ich bin leider zu kurz gekommen wie auch andere Einzelläufer. Ich hatte mal gesehen, dass es Kartoffeln gibt aber bei der nächsten Runde als ich etwas zu mir nehmen wollte waren sie leider nicht mehr da. Der Lauf war ja Heuer das dritte Mal aber andere Läufer hatten mir gesagt, dass es mit der Verpflegung schon in den vergangenen Jahren Probleme gab. Für einen Ultraläufer wäre es wichtig Kartoffeln oder Nudeln zu sich zu nehmen. Nudeln waren überhaupt nicht im Angebot und Kartoffeln gab es erst wieder am Vormittag.

Es gab auch mal Probleme mit den Absperrposten. Sie waren da um die Spaziergänger aufzuhalten wenn Läufer im Anmarsch waren aber bei einer Person hatten die Spaziergänger Vorrang und die Läufer Nachrang.

Naja, ich nahm auch etwas Positives vom Lauf mit. Ich war froh wieder mal eine Nacht durchgelaufen zu sein und keine muskulären Probleme gehabt zu haben. Dies alles stimmt mich positiv für den 24 Stundenlauf in Irdning im Juli.

Einen Vorteil hat es noch, dass ich nicht 24 Stunden durchgelaufen bin. Ich kann gleich wieder voll weiter trainieren J.