6 Stundenlauf Fürth am 16.03.2014

 

 

Der 6 Stundenlauf in Fürth wurde Heuer zum vierten Mal im Rahmen des Welt-Down-Syndrom-Tages ausgetragen. Man kann bei diesem Lauf zwischen 10 Kilometer, Halbmarathon, Marathon und 6 Stundenlauf wählen. Also eigentlich für jeden etwas dabei.

Für mich war es auch der vierte Start in Fürth.

Der Veranstalter diese Laufes ist der Laufclub 21. Dieser Laufclub versucht Menschen mit Down-Syndrom durch das Laufen zu integrieren. Ich unterstütze diesen Verein auch bei verschiedenen Marathons als Spendenläufer.

Es ist schon toll wie sich diese Menschen freuen bei so einer Laufveranstaltung dabei sein zu können.

Für mich war dieses Laufevent der erste Ultralauf in dieser Saison.

Diesmal führ ich nicht alleine nach Fürth. Es war erstmals mein Laufkollege vom CLR Sauwald Thomas Schererbauer mit von der Partie. Er versuchte sich das erste Mal über eine Ultralaufdistanz.

Pünktlich um 9 Uhr erfolgte der Start. Es wurde von 1 bis 21 hinauf gezählt und dann ging es los. Ich braucht einige Zeit um in den Lauf zu kommen. Irgendwie hatte ich nicht die lockeren Beine wie beim Marathon in Bad Füssing. Vielleicht hatte ich diesen Marathon noch nicht aus den Beinen geschüttelt. Trotzdem versuchte ich meinen Lauf durchzuziehen.

Ich lag platzierungsmäßig ganz gut im Rennen. Ich arbeitete mich vom 9 Platz kontinuierlich bis auf dem 4.Platz bzw. auf den 3.Platz vor. Ich lief mit dem 4 platzierten einige Zeit miteinander oder besser gesagt nebeneinander. Nach viereinhalb Stunden konnte er aber das Tempo nicht mehr mitgehen und ich versuchte den 3.Platz zu halten. Dies gelang mir dann auch und ich hatte nach 6 Stunden 72 Kilometer zurückgelegt.

 Mein Vereinskollege Thomas Schererbauer schlug sich für das erste Mal ganz hervorragend. Er belegte mit 58 gelaufenen Kilometer den 36. Gesamtrang.

So jetzt schreibe ich auch noch was ich in den 6 Stunden zu mir genommen habe denn ich wurde schon von einigen angesprochen, dass ich das auch im Bericht erwähnen sollte.

Ich habe mich ca. jede Stunde mit einen Peeroton Energizer ultra Gel, einer Panaceo Kapsel mit Wasser verdünnt ernährt. Dazwischen habe ich natürlich auch noch Flüssigkei vom Verpflegungsstand zu mir genommen und die letzte Stunde noch ein Red Bull fürs Finale.

Zum Schluss sei noch angemerkt. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Bestens organisiert und mit vielen lachenden und freudigen Menschen. Es war schön für mich ein Teil dieser Veranstaltung gewesen zu sein.

Nächstes Jahr bin ich sicher wieder dabei.