6 Stundenlauf Fürth am 19.04.2017

 

 

 

Heuer fand bereits der siebte 6-Stundenlauf im Rahmen des Welt-Down-Syndrom Tags in Fürth statt. Diesmal gab es eine neue Strecke, da das Veranstaltungszentrum der letzten Jahre nicht zur Verfügung stand.

Ich war nicht begeistert von der 1905 Meter langen Strecke. Der Untergrund der Runde war ein Stück Tartanbahn, Gehsteig, Wanderweg und pro Runde waren zwei „Rampen“ zu bewältigen. Also weit weg von einem flachen Kurs und ungeeignet für Bestleistungen.

 

Zum Lauf: um Punkt 9 Uhr ging es los und einige legten gleich ein ordentliches Tempo vor. Das reißt einem mit und hat mich verleitet etwas schnelles als geplant meine Runden zu drehen.

Die ersten 3 Stunden ging das ganz gut. Ich hatte um die 36 Kilometer zurückgelegt und merkte aber das Anfangstempo schon ein wenig in den Beinen. Trotzdem versuchte ich die Marathondistanz im 5er Schnitt durchzuhalten. Das gelang mir auch in 3:31 Stunden.

Die zwei Rampen bzw. Treppe machten sich schon bemerkbar in den Beinen. Mit der Zeit wurden aus den zwei Rampen Berge. Ein bekannter Läufer sagte zu mir „man kann sich einfach nicht daran gewöhnen an diese Rampen!“

 

Der Verpflegungsstand war prall gefüllt mit guten Sachen die ich aber mied. Ich nahm nur Gel`s mit Wasser und Panaceo im Halbstundentakt. Das einzige, dass ich versuchte war   warmer Tee der leider nicht immer warm war, sondern einmal so heiß, dass ich mir die Zunge verbrannte. Also auch kein Tee mehr.

 

Ich lag von Anfang an am 7 Gesamtrang, konnte mich aber mit dem gleichmäßigen Tempo bis auf Rang 4 vorlaufen.

Nach 6 Stunden hatte ich dann 69 Kilometer in den Beinen und laut Uhr auch an die 600 Höhenmeter. Dies ist schon viel für einen 6 Stundenlauf. Leider habe ich mein Ziel von 70 Kilometer verfehlt. Dass es dann trotzdem für Rang 4 gereicht hat war umso erfreulicher. Vielleicht wäre ohne die Rampen mehr möglich gewesen oder hatte ich doch noch den Lauf von Esternberg nach Wien ins Parlament in den Beinen?

 

 Für mich war es seit über einem Jahr wieder mal ein langer zügiger Lauf. Letztes Jahr war ich vom Verletzungsteufel geplagt und konnte daher keinen einzigen Lauf auf Tempo machen.

Schön zu wissen, wo ich den Hebel beim Training jetzt ansetzten muss und werde.

Das Laufjahr steht ja noch am Anfang und jetzt stehen erstmals ein paar Marathons auf dem Programm…Linz, Wien und Salzburg (Pacemaker auf 3:45).