Laufen für Lisa vom 17.02 bis 21.02

 

Dieser Lauf für Lisa war einer meiner schönsten Lauferlebnisse. 311 Kilometer in 5 Tagen von Esternberg bis nach Wien ins Parlament. Mit 3 Lauffreunden und mit einigen neuen Laufbekanntschaften und  dies noch dazu für die kleine Lisa. Sie haben wir alle schon ins Herz geschlossen.

 

Ich hoffe wir können mit unserer Aktion Lisas Weg in ihre Zukunft ein wenig erleichtern.

 

Wir wünschen ihr auf ihrem Lebensweg alles Gute und werden auch weiterhin für sie da sein.

 

Danken möchte ich auch unseren deutschen Lauffreunden, dass sie sich bereit erklärt haben uns bei dieser Aktion zu unterstützen. Es ist dies  nicht selbstverständlich.

 

Für mich war das Arrangement der Bezirksrundschau Schärding  sehr von Vorteil. So brauche ich nicht selbst vom Lauf berichten.

 

Eines möchte ich noch festhalten. Wir haben bei unserm Lauf nach Wien 2580 Euro an Spenden eingenommen und danke allen die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

 

Jetzt der Bericht der Schärdinger Bezirksrundschau.

 

 

 

 

 

Ziel erreicht beim "Lauf für Lisa": "Eine unglaubliche sportliche und soziale Leistung"

 

 

 

Bericht Donnerstag, 16. Februar:

 

ESTERNBERG, MÜNZKIRCHEN (ebd). Gestartet wird am Freitag, 17. 2. um 8 Uhr beim Esternberger Gemeindeamt. Dabei werden die Läufer von den beiden Bürgermeistern aus Esternberg und Münzkirchen verabschiedet. Ebenso von einer Klasse der Volksschule Esternberg. Wie Dieplinger zur BezirksRundschau sagt, werden sie die ersten Kilometer von Läuferinnen des CLR Sauwald begleitet. Zudem sind die beiden bayerischen Extremläufern Dietmar Mücke und Andre Lange dabei, die bereits aus dem Landkreis Rosenheim nach Esternberg gelaufen sind. "Ich hatte gestern den letzten Testlauf. Ich bin top vorbereitet und guter Dinge", so Schererbauer zur BezirksRundschau. Wie der Bundesratsabgeordnete sagt, werden sie ab Linz von zwei Landtagsabgeordneten und Mitgliedern eines Linzer Laufclubs begleitet. "Es haben sich schon sieben Leute angesagt, die ein paar Kilometer mitlaufen werden."

 

 

 

 

 

Freitag, 17. Februar, 10 Uhr:

 

Eine Stunde später als geplant starten die beiden Ultraläufer ihre Mission "Lauf für Lisa". Nach einer spendierten Jause des neuen Esternberger Kirchenwirts ging's los. Bei heftigem Schneefall wurden die Läufer nicht nur von Familie und Freunden verabschiedet, sondern auch von den Bürgermeistern Rudolf Haas aus Esternberg und Helmut Schopf aus Münzkirchen.

Zudem gabs die ersten Laufmeter stimmgewaltige Anfeuerungsrufe durch die Kinder der Volksschule Esternberg. Rund 67 Kilometer stehen heute am Programm. Ziel der ersten Etappe ist das Pesenbachtal im Mühlviertel.

 

 

 

In Saxen wartet Bürgermeister

 

„Alles läuft nach Plan“, so Dieplinger. In Saxen werden die Läufer heute von Bürgermeister Erwin Neubauer und Bundesrätin Rosa Ecker empfangen. Auch erste Spenden gab‘s bereits: „Etliche Personen haben schon gespendet“, weiß Hans Schmolz, der das Duo als Fahrer begleitet.
Wer sich auf den weiteren Etappen den Läufern anschließen und ein Stück mitlaufen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen (siehe Termine unten).

 

 

 

Samstag, 18. Februar, 14.30 Uhr:

 

Zweiter Tag bei „Lauf für Lisa“. Nachdem die ersten rund 63 Kilometer von Engelhartszell ins Pesenbachtal absolviert sind, geht es mit etwas schweren Beinen für die beiden Ultraläufer Günter Dieplinger und Thomas Schererbauer weiter – von Pesenbach nach Saxen. Beim Start heute Morgen hatten sich den beiden Schärdingern zahlreiche Läufer angeschlossen und sie bis zur Zwischenstation nach Linz begleitet. „Das war super für uns und vor allem abwechslungsreich. Da sind die bisherigen Kilometer nur so verflogen“, berichtet Dieplinger. Empfangen wurden die Läufer in der Landeshauptstadt von Landtagsabgeordneten und zahlreichen Schaulustigen mit Kaffee und Kuchen. Nach einer kleinen Stärkung ging‘s weiter.

 

Schererbauer angeschlagen

 

Aktuell befinden sich Schererbauer, Dieplinger sowie die beiden deutschen Ultraläufer Lange und Mücke kurz vor Melk. „Heute haben wir noch rund 18 Kilometer vor uns. Auf die Frage, wie es ihnen geht, meinte Schererbauer: „Denn anderen sehr gut. Ich bin ein bißchen angeschlagen. Aber nichts ernstes, ich werde den Lauf auf jeden Fall finishen." Ziel ist es nun laut Schererbauer, die Spendenbox bis Wien zu füllen. „Ich bin überzeugt, dass wir die Box vollbringen werden.“

 

 

 

Sonntag, 19. Februar, 16.30 Uhr:

 

Dritter Tag für „Lauf für Lisa“. Der Zwischenstopp in Saxen bescherte den Läufern gestern Abend nicht nur einen gemütlichen Ausklang nach weiteren 68 Kilometer, sondern auch eine Menge Spendengelder. „Alleine der gestrige Abend hat 600 bis 700 Euro eingebracht“, berichtet Thomas Schererbauer. Neben Saxens Bürgermeister Erwin Neubauer spendetete auch Saxens FPÖ für die Aktion. Zudem zeigten sich die Gäste der Unterkunft, in der die Schärdinger Läufer nächtigten, spendierfreudig. „Das war wirklich ein super Abend mit lauter netten Leuten.“

 

 

 

 

 

Endspurt in Sicht

 

Morgen stehen dann von Tulln bis Wien die letzten 40 Kilometer am Programm. Dabei werden die Schärdinger wieder von mehreren Läufern unterstützt. Es werden uns wieder einige Läufer begleiten. Darunter auch die beiden Mädels, die bereits am Start dabei waren und uns rund 40 Kilometer begleitet haben“, freut sich Dieplinger. Im Parlament wurden zudem alle Nationalratsabgeordneten über den Zieleinlauf informiert. Die drei Nationalratspräsidenten Doris Bures (SPÖ), Karlheinz Kopf (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) sind beim Empfang fix dabei. „Dann werden wir nochmals fleißig Spenden einsammeln“, so Dieplinger.

 

 

 

Montag, 20. Februar, 14.45 Uhr:

 

Vierter Tag für „Lauf für Lisa“. Unsere Charityläufer haben das Kraftwerk Zwentendorf erreicht. „Heute sind wir noch rund zwei Stunden unterwegs“, berichtet Günter Dieplinger. Ziel ist Tulln. Für Thomas Schererbauer geht‘s nach einem Lauf-Abbruch nach rund 20 Kilometer am gestrigen Sonntag wieder weiter. „Er hatte Probleme mit dem Knie, wird aber heute die gesamte Strecke schaffen. Uns anderen geht es sehr gut und sind guter Dinge“, so der Münzkirchner Ultraläufer. "Ich bin das Etappenlaufen einfach noch nicht gewohnt", schmunzelt Schererbauer.

 

 

 

Dienstag, 21. Februar, 14:13 Uhr:

 

Es ist vollbracht: Die Läufer sind heil, aber k.o., wie Thomas Schererbauer sagt, im Ziel beim Parlament in Wien angekommen. Erste Eindrücke vom Zieleinlauf finden Sie hier in der Bildergalerie und bei uns auf Facebook in einem Live-Video. Hier geht's zu unserer Facebook-Seite.

Dienstag, 21. Februar, 13:00 Uhr: In einer halben Stunde ist es so weit: Dann laufen Thomas Schererbauer, Günter Dieplinger und Dietmar Mücke und Andre Lange ins Ziel beim Parlament in Wien. Die BezirksRundschau ist vor Ort und hat alles für die Ankunft der Läufer vorbereitet. Auch Esternberger haben sich nicht nehmen lassen, Schererbauer und Co. gebührend zu empfangen. Und: Lisa Süß wartet mit ihrer Familie ebenfalls gespannt auf die Läufer!

 

 

 

Auf Facebook ist der "Teufel los"

Die Reaktionen auf den Lauf waren auch auf Facebook überwältigend. Ganz Österreich nimmt Anteilnahme an der BezirksRundschau-Aktion, nachdem auch Heinisch-Hosek und Hofer (hat alleine über 318.000 Facebook-Freunde) auf ihren privaten Facebookseiten darüber berichtet haben. Dutzende Kommentare und Glückwünsche sind da zu lesen. Davon weiß auch Schererbauer ein Lied zu singen. „Bei mir steht das Telefon nicht mehr still. Ich bekomme zahlreiche Glückwünsche.“ Und was sagen die beiden deutschen Ultraläufer Andre Lange und Dietmar Mücke zu dem Lauf? „Es war super. Da wir ja schon von uns zu Hause nach Esternberg gelaufen sind, haben wir rund 465 Kilometer zurückgelegt“, so Lange. Dazu Mücke, der die letzten 12 Kilometer barfuss und als Pumuckl verkleidet zurückgelegt hat:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Eine super Aktion. Aber es war mir schon klar, wenn Günter Dieplinger bei so etwas mit macht, dass es eine tolle Sache wird. Dafür kenne ich ihn schon lange genug.“

 

 

 

Mittwoch, 22. Februar, 13:30 Uhr:

 

„Das ist eine unglaubliche sportliche und soziale Leistung und vor allem eine tolle Aktion. Ich kann ein wenig nachvollziehen was das heißt, schließlich bin ich früher ebenfalls ein paar Marathons gelaufen“, sagt der dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer zur BezirksRundschau. Nachsatz: "Ich finde dieses Engagement irrsinnig wichtig, weil derzeit leider viel zu wenig Behindertenpolitik in Österreich gemacht wird."

 


Auch Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesvorsitzende der SPÖ-Frauen, gratulierte. „Jede Aktion die Familien hilft, tut gut. Höchsten Respekt und Hochachtung zu der Aktion, das ist eine super Sache und nichts Selbstverständliches. Der Erlös ermöglicht es Lisa, ihre Therapien weiterzuführen - dafür wünsche ich ihr alles Gute. Dem schloss sich auch ASKÖ-Präsident Hermann Krist an: „Es ist schön, solche Sportler zu habe. Die solche Strapazen auf sich nehmen, um einem lieben Dirndl zu helfen. Damit zeigen sie großes Herz.“