Renn mit und hüf vom 12.01 bis 13.01

Nach dem Lauf letztes Jahr von Esternberg nach Wien ins Parlament stand Heuer eine neue Herausforderung an. Es entstand gemeinsam mit der Bezirksrundschau Schärding die  Aktion " Renn mit und hüf". Hierbei wurde wieder für die Aktion Christkind gelaufen. Diesmal für die Familie Stadlbauer aus St. Willibald.

Mehr dazu in den Berichten der Bezirksrundschau die hier angefügt sind.

 

BezirksRundschau-Charitylauf „Renn mit und hüf“ übertrifft mit fast 10.000 gelaufenen Runden alle Erwartungen.

SCHÄRDING (ebd). Es waren exakt 9.654 Runden à 720 Meter die 750 Läufer am vergangenen Wochenende an den beiden Tagen (12. und 13. Jänner) heruntergespult haben. Da jede gelaufene Runde von Sponsoren mit einem Euro vergütet wird, konnten die Teilnehmer so die unglaubliche Summe von 9.654 Euro für Familie Stadlbauer erlaufen.

Dabei entsprechen die rund 7000 gelaufenen Kilometer in etwa der Luftlinien-Entfernung von Schärding nach China (sind ca. 7.200 Kilometer). Die Ultraläufer und Mitorganisatoren Günter Dieplinger und Thomas Schererbauer brachten es an beiden Tagen zusammen auf 265 Kilometer. „Ein Wahnsinn, wie viele da mitgemacht haben“, zeigt sich Schererbauer begeistert. Dem fügt Dieplinger hinzu: „Mit einem derart gigantischen Ausmaß hatte ich nicht gerechnet. Mich haben noch viele Leute nach der Veranstaltung kontaktiert und gemeint, dass es ihnen sehr gefallen hat. Ich glaube für ein Event, das das erste Mal gemacht wurde, hätte man es nicht übertreffen können. Ich war schon bei vielen Läufen dabei, aber so viele zu einer Premiere habe ich noch nie gesehen.“

Viele Firmen und Vereine am Start

Der Lauf brachte sämtliche Generationen zusammen – von Jung bis Alt. Darunter auch Schüler der Neuen Sportmittelschule Schärding sowie der Fachschule Andorf. Zudem waren zahlreiche Sport- und Laufvereine am Start. Auch viele Firmen nutzten die Veranstaltung, um gemeinsam Runden zu drehen. Es waren auch Familien mit Kinderwägen sowie Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern dabei, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

Riesiger Dank an alle

Ein Dank gilt an dieser Stelle auch den zahlreichen freiwilligen Helfern des CLR Sauwald. Ebenso dem Kiwanis-Club Schärding sowie der Stadtgemeinde – und natürlich sämtlichen Läufern.

Bericht von Samstag, 13. 1., nachmittags

Ebenfalls am Start ist eine Abordnung der Bezirkshauptmannschaft Schärding. Doch wie kommt‘s: „Eingesagt hat das Ganze Hannes Kaltseis“, verrät Amtsarzt Josef Froschauer. Dazu Kaltseis: „Das ist eine super Sache und außerdem gerade nach der üppigen Weihnachtszeit für einen persönlich nicht schlecht. Und wenn man quasi das schlechte Gewissen mit einem guten Zweck verbinden kann, ist das doppelt schön.“

 

Schnell mal 13 Kilometer

Zwei Marathons haben die beiden Ultraläufer Thomas Schererbauer und Günter Dieplinger am gestrigen Freitag jeweils heruntergespult. Dazu Dieplingr: Ich bin heute schon wieder 13 Kilometer gelaufen. Der Münzkirchner zeigt sich von der Veranstaltung angetan. „Ich bin überrascht, wie viele Leute mitmachen. Es sind heute sogar schon zwei mit dem Kinderwagen unterwegs. Viele sagen auch, dass ihnen die ganze Sache taugt, weil es kein Wettkampf ist und jeder so laufen kann, wie er will.“

Bericht von Freitag, 12. 1., nachmittags

Margarete Feichtenschlager hat es geschafft. Wie versprochen absolvierte die rüstige 93-jährige Schärdingerin mit ihrem Rollator eine Runde beim Charitylauf. Auf die Frage, wie es ihr ergangen ist, meinte sie zur BezirksRundschau: „Es ist sehr gut gegangen. Nur der Schotter hat ein wenig Schwierigkeiten gemacht. Ich hätte auch noch eine zweite Runde gehen können, wollte es aber nicht übertreiben“, schmunzelt die 93-Jährige.
Ihr Enkel Thomas Schererbauer hat mittlerweile knapp 70 Kilometer in den Knochen. „Momentan tun mir die Füße weh, aber das ist nach so vielen Kilometern normal.“

Bericht von Freitag, 12. 1., vormittags:

Bereits um 6.30 Uhr haben die beiden Ultraläufer Günter Dieplinger und Thomas Schererbauer die ersten Runden gedreht. Mit dabei war auch das Leichtathletik Aushängeschild Julian Kreutzer aus Andorf, der in 1,20 Stunden 28 der 720 Meter langen Runden für den guten Zweck absolvierte – und so im Grunde auf die Schnelle einen Halbmarathondistanz gelaufen ist. "Der Lauf ist wirklich eine tolle Sache und für mich eine optimale Möglichkeit zur Vorbereitung", so Kreutzer zur BezirksRundschau. Ebenfalls mit dabei waren Schüler der Neuen Sportmittelschule Schärding, die in zwei Stafeln zusammen ein paar Hundert Runden absolviert haben. "Hier mitzumachen ist für uns eine Selbstverständlichkeit", so Schuldirektor Matthias Zauner, der selbst ebenfalls noch ein paar Runden drehen wird.

Zum Startschuss

Der offizielle Startschuss fand um 9 Uhr statt. Dazu haben sich neben sämtlichen Sponsoren, Läufer und Unterstützer sowie auch die Bürgermeister aus Schärding, Münzkirchen und Esternberg eingefunden. Apropos: Wie Schärdings Stadtchef Franz Angerer ankündigte, wird auch er noch ein paar Runden für den guten Zweck drehen.

Polizeichef am Start

Ebenfalls in den Dienst der guten Sache haben sich bereits 23 Schülerinnen der 2a Klasse sowie drei Lehrer der Fachschule Andorf gestellt. Genauso wie ein Team des Gasthauses zur Bums'n, das zusammen 30 Runden gelaufen ist. Auch Bezirkspolizeikommandant Matthias Osterkorn schnürte für den Charitylauf seine Laufschuhe. Ebenfalls gelaufen ist bereits Schärdings SPÖ Vizebürgermesiter Günter Streicher samt Gattin. Beide wollen auch am morgigen Samstag wiederkommen. Für den Freitag Nachmittag haben sich zudem unzählige Sportvereine angemeldet – darunter auch LASK Klubmanager Andreas Protil.

Jeder Schluck hilft

Wer also Lust und Laune hat mitzulaufen, zu Walken oder einfach nur zu Gehen, ist herzlich willkommen. Wer es lieber gemächlicher mag, kann die Aktion auch durch die Konsumation eines Punsches oder Biers – oder vielleicht auch zwei – unterstützen.
Der Lauf findet beim Schärdinger Techno-Z (Ponyweide) heute noch bis 19 Uhr statt sowie am morgigen Samstag von 7 bis 19 Uhr!

Die gesamte Aktion kommt der BezirksRundschau-Christkindaktion zu Gute. Und diese unterstützt heuer Familie Stadlbauer aus St. Willibald. Lest hier mehr über die Familie und ihr Schicksal.